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Hoch­verfügbar­keit und Skalier­bar­keit moderner Unter­nehmens­server am Beispiel System Z

Hoch­verfügbar­keit und Skalier­bar­keit moderner Unter­nehmens­server am Beispiel System Z
Type: Lecture Links:
Chair: System Architecture Group
Semester: WT 2012/2013
Time:

Friday, 11:30 - 13:00, every two weeks, SR 131, Bldg. 50.34
Friday, 14:00 - 15:30, every two weeks, SR 131, Bldg. 50.34

Lecturer:

Robert Vaupel

SWS: 2
ECTS: 3
Lv-No.: 24116

Schedule

Literature

  • Die IBM-Mainframe-Architektur – z/OS, z/VM und Linux, W. Greis, München 2005, ISBN 3-937514-05-8
  • Das Betriebssystem z/OS und die zSeries, M. Teuffel & R. Vaupel, München 2004, ISBN 3-486-27528-3
  • Introduction to the New Mainframe: IBM Red Book series, http://www.ibm.com/redbooks
  • Linux on the Mainframe, J. Eilert et al., New Jersey 2003, ISBN 0-13-101415-3
  • z/Architecture Principles of Operation, http://publibz.boulder.ibm.com/epubs/pdf/dz9zr007.pdf

Description (in German)

Die Anforderungen an die Zuverlässigkeit, Hochverfügbarkeit und Sicherheit von Unternehmensservern wachsen ständig. In einer globalisierten Welt müssen immer mehr Anwendungen sieben Tage die Woche und 24 Stunden am Tag verfügbar sein. Das fängt bei mittelständischen Unternehmen an, deren Geschäftsmodelle auf dem Internet basieren, und hört bei weltweit agierenden Großkonzernen auf. Diese Firmen müssen schnell und flexibel auf die jeweiligen Geschäftsbedingungen reagieren. Dabei sind Wettbewerbsvorteile gefragt, die von der Automatisierung über hochentwickelte Virtualisierungstechnologien bis hin zu offenen Branchenstandards reichen. Viele Unternehmen verlassen sich dabei auf den Einsatz von kommerziellen Hochleistungsservern. Diese Großrechner stellen ein sehr komplexes und umfangreiches Datenverarbeitungssystem dar, welches sich durch enorme Zuverlässigkeit und höchste Skalierbarkeit und Sicherheit auszeichnet, sowie extrem hohe Transaktionsraten und eine auf Ein-/Ausgabe optimierte Hochleistungsfähigkeit gewährleistet. Am Beispiel von IBM System z werden die Hardware-, Firmware- und Betriebssystem-Architekturen sowie die grundlegenden Techniken zur Erzielung höchster Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit veranschaulicht.

Contents (in German)

Die Vorlesung gibt einen Einblick in das IBM System z (z steht für „zero downtime“) unter den Gesichstpunkten Hochverfügbarkeit und Skalierbarkeit. Beides sind Qualitätsattribute, die für System Installationen von immenser Bedeutung sind, insbesondere wenn es um die Verwaltung von unternehmens- oder geschäftskritischen Daten geht. Die Vorlesung vermittelt Grundlagen der zugehörigen Firmware-Strukturen sowie der CPU- und I/O-Architektur. Anhand des Betriebssystems z/OS wird die Entwicklung seid den 70er Jahren aufgezeichnet und dargestellt wie sich das Betriuebssystem gewandelt hat, um den Anforderungen zu Hochverfügbarkeit und Skalierbarkeit gerecht zu werden. Als zentrales Beispiel für Skalierbarkeit werden die Veränderungen im Dispatching aufgezeigt welches eine Enge Verzahnung mit der Virtualisierungstechnologie auf System z eingegangen ist. Weitere zentrale Gesichtspunkte sind Workload Management und die Parallel Sysplex Clustertechnologie welche Besonderheiten des Betriebssystems und der Architektur hervorheben und beide zentralen Aspekte der Vorlesung unterstützen. Abschliessend heben wir die Bedeutung der Integration von Middleware hervor und diskutieren Kundeninstallationen unter dem Gesichtspunkt wie Hochverfügbarkeit verwirklicht wird.