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Zuverlässigkeit, Wartbarkeit, Virtualisierung und Sicherheit von Unternehmensservern am Beispiel von IBM System z

Zuverlässigkeit, Wartbarkeit, Virtualisierung und Sicherheit von Unternehmensservern am Beispiel von IBM System z
Type: Lecture Links:
Chair: System Architecture Group
Semester: ST 2011
Time:

Friday, 11:30-13:00, every two weeks, R. 148, Bldg. 50.34
Friday, 14:00-15:30, every two weeks, R. 148, Bldg. 50.34

Start: 15.04.2011
Lecturer:

Joachim von Buttlar

SWS: 2
Lv-No.: 24640

Schedule

 

Date

Lecturer

Topic

Oral Exam

15.04.2011

von Buttlar et al.

Einführung

 

 

von Buttlar

System z Architektur (1)

 

29.04.2011

von Buttlar

System z Architektur (2)

 

 

von Buttlar

System z Architektur (3)

 

13.05.2011

Bornträger, Picht

System z Virtualisierung (1)

 

 

Bornträger, Picht

System z Virtualisierung (2)

 

27.05.2011

Bornträger, Picht

System z Virtualisierung (3)

X

 

Mayer

System z Zuverlässigkeit und Wartbarkeit (1)

 

03.06.2011

Mayer

System z Zuverlässigkeit und Wartbarkeit (2)

 

 

Mayer

System z Zuverlässigkeit und Wartbarkeit (3)

 

01.07.2011

Werner

System z Sicherheit (1)

X

 

Werner

System z Sicherheit (2)

 

15.07.2011

Werner

System z Sicherheit (3)

X

 

von Buttlar et al.

Zusammenfassung

 

Literature

Description

Die Anforderungen an die Zuverlässigkeit, Hochverfügbarkeit und Sicherheit von Unternehmensservern wachsen ständig. In einer globalisierten Welt müssen immer mehr Anwendungen sieben Tage die Woche und 24 Stunden am Tag verfügbar sein. Das fängt bei mittelständischen Unternehmen an, deren Geschäftsmodelle auf dem Internet basieren, und hört bei weltweit agierenden Großkonzernen auf. Diese Firmen müssen schnell und flexibel auf die jeweiligen Geschäftsbedingungen reagieren. Dabei sind Wettbewerbsvorteile gefragt, die von der Automatisierung über hochentwickelte Virtualisierungstechnologien bis hin zu offenen Branchenstandards reichen. Viele Unternehmen verlassen sich dabei auf den Einsatz von kommerziellen Hochleistungsservern. Diese Großrechner stellen ein sehr komplexes und umfangreiches Datenverarbeitungssystem dar, welches sich durch enorme Zuverlässigkeit und höchste Skalierbarkeit und Sicherheit auszeichnet, sowie extrem hohe Transaktionsraten und eine auf Ein-/Ausgabe optimierte Hochleistungsfähigkeit gewährleistet. Am Beispiel von IBM System z werden die Hardware-, Firmware- und Betriebssystem-Architektur sowie die grundlegenden Techniken zur Erzielung höchster Zuverlässigkeit und Sicherheit veranschaulicht. Praktisch alle Konfigurations- und Wartungsarbeiten können hier im laufenden Betrieb vorgenommen werden. Virtualisierungstechniken sind bereits seit Jahrzehnten integraler Bestandteil dieser Systemarchitektur.

Contents

Die Vorlesung gibt einen Einblick in das IBM System z (z steht für „zero downtime“) und vermittelt die Grundlagen der zugehörigen Firmware-Strukturen sowie der CPU- und I/O-Architektur. Wir befassen uns u. a. mit den verschiedenen Registertypen, der Speicherorganisation, dem Instruktionssatz, der Timer-Steuerung, den Interrupt-Mechanismen und den Einrichtungen für Multiprocessing. Darüber hinaus behandeln wir den Ablauf von I/O-Operationen. Danach werden Voraussetzungen, Konzepte, und Technologien für hocheffiziente Virtualisierung am Beispiel von z/VM vorgestellt. Hierbei wird auf Grundlagen, Architektur und klassische Problemfälle sowie deren Lösung am Beispiel von Linux als Gastbetriebssystem von z/VM eingegangen. Wir besprechen Techniken zur Informationssicherheit und erläutern die kryptographischen Einrichtungen, Konfigurationsmöglichkeiten und ihre Anwendung auf System z. Ferner werden Einrichtungen zur Erzielung höchster Zuverlässigkeit und zur Behebung von Fehlersituationen beschrieben. Wir geben hierzu eine Einführung in die wichtigsten Aspekte der IBM System z Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, und Wartbarkeit. Des weiteren wird die zugrundeliegende Strategie beschreiben und im Detail auf die notwendigen Bausteine zur Fehlervermeidung, Fehlererkennung und Fehlerkorrektur eingegangen. Wo möglich wird die konkrete Umsetzung in Hardware und/oder Firmware gezeigt.